Kranwagen für die Restauration im Kloster

Tailorstreet

Regelmäßig gehe ich mit unserem Hund in einem sich in der Nähe befindendem Kloster spazieren. Es liegt mitten im Grün, die nächsten Dörfer befinden sich auch alle mit Abstand ein paar Kilometer weiter weg. Es ist für mich ein Ort der Ruhe und Besinnlichkeit. Mein Sohn hat sich hier sogar zwei Mal während seines Studiums einquartiert um Ruhe zu finden und um sich spirituell zu entwickeln. Er war jeweils für zwei Wochen am Stück dort und kam deutlich erholt zurück. Manchmal hatte ich schon fast die Befürchtung, er würde das Zöllibat annehmen, das wäre mir dann doch ein wenig zu weit gegangen als Vater, aber man muss halt die Entscheidungen seiner Kinder akzeptieren. Egal was das ist. So hätte ich es im Endeffekt dann auch getan. Die Mönche die ich dort hin und wieder sehe, denen ich beim spazieren gehen begegne, sie alle sind immer sehr freundlich und wirken gut gelaunt. Trotz des züchtigen Lebensstil mit viel Enthaltung. Es scheint dem Menschen dann wohl doch nicht zu schaden. Nun war ich gestern Morgen wieder mal dort, meine Runde um das Kloster und das gesamte Anwesen herum. Direkt ist mir von weitem der Lärm entgegen gekommen. Sehr ungewohnt.

Kranwagen blockiert die Einfahrt

Ich musste schon bei der Hinfahrt einen anderen Weg befahren, da viele Fahrzeuge und Baustellenmaschinen den eigentlichen Weg blockieren. Ganz überrascht habe ich festgestellt, dass das Kloster scheinbar restauriert wird. Ich hätte damit gar nicht gerechnet, zumal ich noch vor wenigen Wochen mit meiner Frau auf einem Konzert in der Kirche war und wir uns noch über den guten Zustand des gesamten Anwesens gewundert hatten. Zu den Konzerten gehen immer viele Leute aller Altersklassen. Für mich auch ein schöner Moment um Abzuspannen, ich zehre dann auch immer lange davon. Daher gehe ich wahrscheinlich auch so gerne in der Nähe des Klosters spazieren.

Vor Einsturzgefahr gewarnt

Ich sprach mit einem anderen Mann, der mir während des Spaziergangs entgegen kam. Wir liefen an einem großen Kranwagen vorbei, der gerade Material in die Höhe hievte und sahen, wie die Arbeiter miteinander kommunizierten. Der andere Spaziergänger erzählte mir, dass es innerhalb des hinteren Kirchengebäudes wohl zu Problemen gekommen wäre durch eine kürzlich unternommene Bohrung. Es muss das Fundament ins Wanken gebracht haben und nun muss alles erdenkliche getan werden, um schlimmeres zu verhindern. Es gibt wohl äußerlich bis auf große Risse bisher nicht viel Schaden zu sehen. Das soll auch am besten so bleiben.